Unsere Reise durch Mexico begann im Zentralen Hochland in Mexico-City, der größten Stadt der Welt (offiziell ca. 25 Millionen Einwohner, inoffiziell weit über 30 Millionen), führte nach Südosten vorbei am leicht aktiven Vulkan Popocatepetl nach Puebla mit seinen wunderschönen Häusern im Stadtzentrum. Am Stadtrand von Puebla befindet sich übrigens auch das mexicanische VW-Werk, in dem nach wie vor die in Mexico viel gefahrenen "Käfer" gebaut werden.
Weiter ging es durch endlose Kakteenwälder nach Oaxaca im Süden des Landes, wo die großartige Tempelanlage von Monte Alban zu besichtigen waren sowie die Anlage von Mitla, die durch die mosaikartige, geometrische Anordnung der Backsteine besticht.
Danach führte die Reise über eine der berühmtesten Straßen der Erde, die Panamericana, auch "Traumstraße der Welt" genannt, zu dem im Hochland gelegenen Taxco. Ein wunderschönes Örtchen, das am Hang eines Berges gelegen ist und das durch den Abbau und die Verarbeitung von Silber reich geworden war.
Den Abschluß der Reise bildete ein Aufenthalt in Acapulco, einem ehemaligen kleinen Fischerdörfchen, bis es von den Hollywood-Stars entdeckt wurde und eine Supervilla neben der anderen entstand. Auch heute noch kann man sich dem Flair, der von dieser Stadt ausgeht, einfach nicht entziehen!

Die Kathedrale sinkt langsam ab in den zu weichen Untergrund. Besonders der rechte Anbau hängt inzwischen stark nach rechts. Man versucht mit allen möglichen Mitteln, das Gebäude abzustützen.
Der Eroberer Cortez wollte die Kathedrale demonstrativ

Die Kathedrale von Mexico City

Ein Teil des Hauptaltars
genau über dem Haupttempel der Azteken errichten. Er irrte sich jedoch im Tempel. Daher sind heute die tatsächlichen Ruinen des vor nicht allzu langer Zeit freigelegten Tempels neben der Kathedrale zu besichtigen.
Ruinen des Haupt- Aztekentempels

Der aztekische Kalenderstein (Durchm.3,60m)
Die riesige Pyramidenanlage von Teotihuacán im Norden von Mexico City beeindruckt durch die 63m hohe Sonnen- pyramide und die 45m hohe Mondpyramide. Zur Zeit der Erbauung (4.Jh.v.Chr. bis 650 n.Chr.) waren dort weder Zugtiere noch das Rad bekannt! 2,5 Millionen
Die Sonnenpyramide

Die Mondpyramide
Tonnen Steine und Erde mußten alleine für die Sonnenpyramide von Lastenträgern geschleppt werden!
Am anderen Ende der Anlage beeindrucken die Masken des Regengottes Tláloc und der gefiederten Schlange am Quetzalcoátl- Tempel

Blick auf Teotihuacán von der Mondpyramide

Fresken am Quetzalcoátl-Tempel
Das Städtchen Puebla beeindruckt durch seine wunderschönen Häuser im Stadtzentrum und Kirchen mit goldüberladenen Altären.
Leider liegt es im Vulkangürtel und ist daher extrem erdbebengefährdet.

Die "Zuckerbäckerhäuser" von Puebla

Kandelaberkakteen soweit das Auge reicht
Für die Kultstätte von Monte Alban (nahe der Stadt Oaxaca) haben die Olmeken die ganze Bergkuppe auf einer Fläche von 200*300m abgetragen.
Später wurde diese großartige Pyramidenanlage das Kultzentrum der Zapoteken

Ein Teil der Anlage von Monte Alban

Der Ballspielplatz von Monte Alban
Taxco, das Silberstädtchen, das im 18.Jahrhundert durch die Entdeckung von Silbervorkommen reich wurde. Heute wird kaum mehr Silber abgebaut, aber Silberschmiede findet man immer noch zu Hunderten.
Der Entdecker einer reichen Silbermine,José de la Borda, war zuvor wegen seines Vor-

Blick über Taxco mit Kathedrale

Der goldene Altar der Kathedrale
habens, Silber zu finden, ausgelacht worden. Nachdem er dann der reichste Mann der Stadt war, erbaute er zum Dank an Gott die mächtige Kathedrale "Santa Prisca" im Zentrum des Ortes.
Ein Volksfest in Taxco vor der Kathedrale

Geometrische Mosaiken in Mitla
Schon in den vierziger Jahren entdeckten die "Reichen und Schönen" von Hollywood das Fischerdörfchen Acapulco als ideales Feriendomizil. Seitdem wachsen hier die Traumvillen die Hoteltürme, die Bars und Super-Discos aus dem Boden
Blick über Acapulco

Das Hard-Rock-Cafe in Acapulco
Bekannt ist Acapulco auch seit jeher für die Quebrada-Springer, die barfuß und nur mit Badehose bekleidet den steilen, 42m hohen Quebrada-Felsen hinaufklettern, um nach einem Gebet in die enge Meeresbucht zu springen.