Eigentlich ist die Überschrift ein wenig übertrieben, denn im Norden Thailands waren wir noch nicht. Damit meine ich das Gebiet zwischen Bangkok und dem Goldenen Dreieck, also der Grenze zu Laos und Myanmar (Burma), mit seiner Regional-Hauptstadt Chiang Mai, mit Sukhothai, der Wiege Thailands. Und wer das noch nicht gesehen hat, hat eigentlich Thailand noch nicht gesehen.
Der von uns bereiste Bereich geht lediglich von Bangkok, der Haupt- und Königsstadt ausgehend, nach HuaHin, dem königlichen Badeort am Golf von Thailand.
Aber auch in Bangkok wird man schon von Sehenswürdigkeiten überwältigt: goldene Paläste und Tempel, bunte Fassaden und Dächer, Buddhastatuen aus massivem Gold und aus feinster Jade.
Bangkok, das ist aber außerdem das rege Leben auf dem Fluß ChaoPraya und in den Klongs, den bewohnten Kanälen. Und nicht zu vergessen, hoffnungslos überlastete Straßen in der Stadt, Dauerhupkonzert und die stinkenden TukTuk´s, die dreirädrigen Taxi´s mit ihren Zweitaktmotoren.
HuaHin dagegen, ein ehemals kleines Fischerdörfchen, das ehemals die königliche Familie erst als Jagdgebiet und dann als Erholungstätte entdeckt hat, ist zwar inzwischen auch zum touristischen Ziel geworden, hat aber seine Gemütlichkeit noch nicht verloren.

Der Königspalast und der direkt daneben gelegene Wat Phro Kaeo- Tempelbilden ein riesiges Areal mit den schönsten Bauwerken, Figuren und Fresken.
Die riesigen, grimmigen Wächterfiguren stehen links und rechts des Eingangs des Wat Phra Kaeo.

Das Haupthaus des Königspalastes

Torwächter im Wat Phra Kaeo - Tempel
Der Bot, das mit goldenen Verzierungen übersäte Haupthaus des Wat Phra Kaeo beherbergt den Smaragdbuddha, das Nationalheiligtum Tailands, der allerdings nicht aus Smaragd, sondern aus Jade ist. Das Fotografieren im Inneren dieses Tempels ist streng verboten!
Der goldene Chedi birgt eine Buddhareliquie

Goldenener Tempel des Smaragdbuddhas
Im Wat Pho, dem größten und ältesten Tempel Bangkoks mit seinen 95 Chedis und knapp 400 Buddhastatuen, befindet sich der über und über vergoldete Liegende Buddha mit einer Länge von 46m
Riesige Chedis im Wat Pho - Tempel

Der liegende Buddha im Wat Pho
Der Wat Traimit - Tempel beherbergte eine große Buddhastatue aus Zement. Als diese bei Umbauarbeiten in den 50er Jahren beschädigt wurde, stellte man fest, daß sich unter dem Zement eine massiv goldene Buddhastatue mit einem Gewicht von 5 Tonnen befand. Sie zählt heute zu den größten buddhistischen Kunstschätzen.
Die Tempelanlage Wat Pho

Massiv goldener Buddha im Wat Traimit
Die Klongs, die bewohnten Kanäle Bangkoks, waren lange Zeit ein Armenviertel. Heute wird es wieder modern, dort zu wohnen. Verkehrsmäßig sind diese Häuser größtenteils nur per Boot zu erreichen. Tradition ist, ein Geisterhäuschen auf der Sonnenseite des Grundstücks zu bauen, um dem Geist dieses Grundstücks ein neues Heim zu bieten. Wichtig ist, daß der
Wohnhaus in den Klongs mit Geisterhäuschen

Ein etwas reicherer Bewohner der Klongs
Schatten des Hauses niemals das Geisterhäuschen treffen darf, um den Geist nicht zu erzürnen.

Das Leben hier auf den Klongs findet hauptsächlich auf dem Wasser statt.
Die bekannten Longboats stellen die Busverbindungen dar.


Longboat in voller Fahrt

Eine Garküche auf dem Klong
Bangkok selbst kann man nicht gerade als schön bezeichnen. Auch die Luft ist nicht gerade die beste. Der starke Straßenverkehr hinterläßt eine dauernde Dunstglocke über der Stadt
Blick aus dem Hotelzimmer über die Stadt

Verkehrsgewühl mit allgegenwärtigen TukTuks